Wohlfühl-Hotel „Marias Platzl“ mit Heimatgefühl und Weihwasser

München.- Platzl-Inhaber Peter Inselkammer, Platzl-Direktor Heiko Buchta und Innenarchitekt Armin Fischer sind sich einig: „Die Leute werden sich so richtig wohlfühlen!“.

„Leute“ – das sind sowohl Hotelgäste als auch Münchnerinnen und Münchner, die eine traditionell gewachsene Wirtshaus-Atmosphäre mit Niveau lieben, Thema „Hopfenliebe und Heimatgefühl“.

Zimmer im Marias Platzl. Foto: ©Marias Platzl

Das Hotel am Mariahilfplatz hält das Thema Familie hoch. Namenspatin ist Peter Inselkammers Oma. Die Bezeichnungen für die drei Zimmerkategorien (Einzel-, Doppel-, Superior-Zimmer) ehren die Tanten Anna, Gundi und Hermine. Der Saal „Kreszenz“ bezieht sich auf die Schwester von Oma Maria.

Das Gebäude ist von der katholischen Kirche gepachtet. Weshalb auch in jedem Gästezimmer ein Weihwasserkesselchen zu finden ist, antik und typisch bayrisch, wie versichert wird. Im Wirtshaus gibt es sogar einen 1 A-Herrgottswinkel mit einem antiken Kruzifix.

Insgesamt wurden rund 4 Millionen Euro in die Renovierung des Objekts investiert. Franz Inselkammer von der Ayinger Privatbrauerei hat gemeinsam mit seinem Peter Inselkammer das neue Wirtshauskonzept erarbeitet, das als Orientierung für künftige Wirtshäuser des Unternehmens dienen soll.

Originalität schafft Atmosphäre, so die vielen hunderte Teller, die im Foyer an Plafond und Wänden glänzen (sehr sicher mit speziellem feuerfestem Kleber und Schrauben), so ein antikes Lüsterweibchen im Wirtshaus, so alte bäuerliche Geräte für die Feldarbeit. Die Teller haben starken lokalen Bezug, lädt auf dem angrenzenden Mariahilfplatz doch dreimal jährlich die Auer Dult zu Europas größtem Geschirrmarkt ein.

Insgesamt zählt die kleine, feinere Dependance des bekannten Platzl-Hotels am Touristen-Hot-Spot neben dem Hofbräuhaus 34 bewusst klein gehaltene Zimmer. Es dominiert das Farbkonzept „Bayern Weiß-Blau“, wobei das Blau eher in dezentes Bleu spielt, Tapeten greifen Dirndl-Designs auf, Holz ist Trumpf – Böden und Einbauten bestehen aus Eiche bzw. Kiefer. W-LAN und Tablet mit aktuellen News vom Angebot der Tageskarte bis zu Nachrichten stehen zur Verfügung.

Gastgeber im Ayinger in der Au. Foto: Maria©s Platzl
Foto: Brotzeit auf Holzbrettl. Foto: ©Marias Platzl

Der Gastraum strahlt die heute oft vermisste Gemütlichkeit aus. Herzstück bildet der große Bar-Tresen, der über eine offen einsehbare Bierfasskühlung und einen Kupfer-Schankbalken mit zwölf Zapfhähnen verfügt. Daraus fließen die verschiedenen Biere der Ayinger Privatbrauerei. Stammgäste dürfen ihren persönlichen Krug im „Bierkrug-Tresor“ deponieren.

Die Event-Location „Kreszenz4“ mit separatem Eingang ist der ehemalige Pfarrsaal und bietet Platz für bis zu 200 Gäste. Die „4“ steht für Tagen, Feiern, Tanzen und Essen erläutert Peter Inselkammer. Kreszenz4 verfügt über eine große Bühne und grenzt an den Biergarten an. Dieser Biergarten mit altem Baumbestand dürfte besonders gut bei Gästen und Einheimischen ankommen, liegt er doch ruhig und idyllisch nahe des Auer Mühlbachs.

Heiko Buchta, Direktor im Platzl Hotel und verantwortlich für Marias Platzl ist sich sicher: „Wer einmal dort gewohnt hat, wird sich verlieben und es für seinen nächsten München-Aufenthalt garantiert erneut als bevorzugtes Domizil wählen“.

Zumal „Küche wie bei Muttern“ lockt, heißt es in einer Pressemitteilung. Gäste können sich z.B. einen 24 Stunden marinierten Schweinsbraten mit Knödeln und Krautsalat schmecken lassen, Fleischpflanzerl mit lauwarmem Kartoffelsalat und Zwiebelsoße, Bayerische Ochsenrippen mit Honig-Bier-Lack, Lavendelgewürz und Wurzelgemüse. Vegetarier können sich u.a. an Emmer-Korn-Risotto satt essen.
Autorin: Doris Losch

Weitere Informationen:
www.mariasplatzl.de

Titelbild: Gastraum im Ayinger in der Au. Foto: © Marias Platzl.