Münchner Brauereien: Weißbier und Export als Umsatzmotor


Im Vergleich zu anderen Branchen habe man sich “sehr stabil” halten können, wie Dr. Peter Kreuzpaintner, Vorstandsvorsitzender des Verein Münchner Brauereien e.V., mitteilte.

In den vergangenen drei Jahren (von 2002 bis 2005) verlief die Entwicklung der sechs Münchner Brauereien – Hofbräu, Paulaner Brauerei, Hacker-Pschorr-Bräu, Augustiner Brauerei, Spaten-Franziskaner-Bräu sowie Löwenbräu – unterschiedlich. “Dennoch ist das Ergebnis zufriedenstellend und alle sechs Brauereien befinden sich im Gewinnbereich”, so Dr. Kreuzpaintner.

Insgesamt erzielte die Münchner Brauereien im Drei-Jahres-Vergleich einen kaum veränderten Hektoliterausstoß von 5.910.985 (gegenüber dem Zeitraum 2002 und 1999). Die Distribution erfolgte zu 50 Prozent über den Handel und jeweils zu 25 Prozent über Gastronomie und den Export. Der Gesamtumsatz lag bei rund 700 Mio. Euro. Für Umsatzwachstum sorgten der obergärige Weißbierbereich (2.525.372 hl) sowie der Export (1.273.562 hl).