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Dr. Constance Neuhann-Lorenz gewinnt Prix Veuve Clicquot 2014

Bei der Verleihung im Soho House in Berlin mit 60 geladenen Gästen, durch die Moderatorin Katrin Bauerfeind führte, wurde der renommierte Preis an die Medizinerin Dr. Constance Neuhann-Lorenz verliehen.

Die Münchner Chirurgin fliegt mit einem Team in regelmäßigen Abständen nach Indien, um dort Frauen zu operieren, die mit Benzin übergossen und angezündet wurden, weil sie zu wenig Mitgift in die neue Familie mitbrachten. Zusammen mit der Plastischen Chirurgin Dr. Marita Eisenmann-Klein hat Dr. Constance Neuhann-Lorenz 2008 die Hilfsorganisation Women for Women gegründet, um diese Frauen in Indien, Bangladesch oder Pakistan kostenlos zu behandeln. Inzwischen ist ein internationales Netzwerk aus 90 Spezialistinnen entstanden, die ihren Urlaub opfern, um zu helfen.

 

 

Bildtext (l.): Prix-Veuve-Clicquot-Gewinnerin Prof. Dr. Constance Neuhann-Lorenz. Foto: Prix-Veuve-Clicquot

 

 

„Ich bin Medizinerin aus Leidenschaft, Ärztin mit Leib und Seele. Deshalb helfe ich den Menschen, die unter ihren Entstellungen so leiden, dass nur eine Operation ihr Leben wieder lebenswert macht. Nicht nur in meiner Münchener Praxis, sondern auch in Ländern wie Indien, Bangladesh, oder Kenia, wo ich versuche, besonders den Frauen, die meist von ihren Angehörigen fürchterlich misshandelt wurden, einen Teil ihrer Würde wieder zurück zu geben. Das geschieht mit der von mir betreuten Hilfs-Organisation IPRAS Women for Women, in der Ärztinnen aus der ganzen Welt selbstlos operieren und helfen."

Mit dem 1972 in Frankreich zu Ehren der Unternehmerin Madame Clicquot gegründeten Preis werden inzwischen weltweit in 27 Ländern Geschäftsfrauen für ihren Wagemut, ihre Risikobereitschaft und ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet – Attribute, die einst Basis für den unternehmerischen Erfolg der Witwe Clicquot waren.

Madame Clicquot übernahm 1805 im Alter von 27 Jahren das Champagnerhaus ihres verstorbenen Mannes Francois Clicquot. Sie erwies sich als außerordentlich willensstarke und visionäre Geschäftsfrau und führte das Unternehmen zum weltweiten Erfolg.

Bisher wurde der Preis ausschließlich an Unternehmerinnen vergeben. 2014 öffnete Moët Hennessy den Auswahlprozess auch für andere außergewöhnliche Frauen, die eingefahrene Pfade verlassen, Neues und Ungewöhnliches gewagt haben und im Sinne von Madame Clicquot inspirieren. So befand sich auch Marlies Bernreuther, Chefin der Pyraser Landbrauerei, unter den insgesamt 25 Nominierten für den Prix-Veuve-Cliquot 2014.

Weitere Informationen:
www.prix-veuve-clicquot.de

Titelbild (v.l.): Prof. Dr. Gesche Joost, Nelly Kostadinova, Moët Hennessy Deutschland Jens Gardthausen, Prix-Veuve-Clicquot-Gewinnerin Prof. Dr. Constance Neuhann-Lorenz, Feo Aladag, Ulla Holthoff: Foto: Prix-Veuve-Clicquot

2014-08-26