Bundesehrenpreis für Ustersbacher Bier

Ustersbach/Berlin. – Da kam Riesenfreude auf bei Inhaberin Stephanie Schmid und dem Ustersbacher Brauereiteam: Im Rahmen des deutschen Brauertages am 13. Juni 2018 wurde die Ustersbacher Brauerei mit dem Bundesehrenpreis in Silber als zweitbeste Brauerei Deutschlands ausgezeichnet.

Nach dem Medaillenregen bei den diesjährigen Qualitätstests der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) setzte der 1. Braumeister der traditionsreichen Privatbrauerei im Augsburger Land, Wolfgang Dahnke, noch einen oben drauf: Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse bei den Einzeltests im renommiertesten nationalen Qualitätstest wurde die Ustersbacher Brauerei nach Berlin eingeladen, um dort im Rahmen des deutschen Brauertages am 13. Juni 2018 den Bundesehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft entgegen zu nehmen – als eine von 12 Brauereien die von der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, geehrt wurden. Mit dem Bundesehrenpreis in Silber wurde Ustersbacher als zweitbeste Brauerei Deutschlands ausgezeichnet.

Der Bundesehrenpreis wird jährlich an Deutschlands Top 12-Brauereien mit den besten Gesamtleistungen in der DLG-Qualitätsprüfung für Bier verliehen – Gold und Silbermedaille gehen dabei an die beiden besten Brauereien Deutschlands. Ustersbacher ging dabei als Vizemeister der deutschen Brauereien hervor.

Die DLG-Qualitätsprüfung wird in Zusammenarbeit mit den beiden führenden Brauerei-Instituten, der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V. und dem Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität, durchgeführt.

 

Das Ustersbacher Erfolgsteam mit der Ehrenmedaille am Brandenburger Tor. Foto: ©Tim Ottenstein

Den anschließenden Tag nutzte die Führungsriege der Ustersbacher Brauerei, um Berliner Luft zu schnuppern. Inhaberin Stephanie Schmid mit Josef Geh (Technische Leitung), 1. Braumeister Wolfgang Dahnke, Vertriebsleiter Wolff-Ullrich Hoppert und Verwaltungsleiter Werner Heiß machten sich auf dem Fahrrad zu bekannten und interessanten Plätzen in der Bundeshauptstadt auf und genossen das unkomplizierte und frische Flair in den Straßen.

Und was ist das Qualitätsgeheimnis der Ustersbacher Brauerei? „Bestes Malz und feinsten Hopfen kann jeder Brauer kaufen. Großen Anteil hat das Brauwasser aus unserem Mineralwasserbrunnen, das in immer gleich hoher Qualität zur Verfügung steht und auch unsere Brauhefen. Daneben ist es wichtig, die Rezepturen fein abzustimmen auf die natürlichen Rohstoffe, die witterungsbedingt auch mal Schwankungen aufweisen können. Und es gilt, den gesamten Brauprozess, die mehrwöchige Gärung und Lagerung und auch den Abfüllprozess lückenlos durch die Qualitätskontrolle im Betriebslabor zu begleiten.“

Technischer Leiter Josef Geh ist als Ingenieur verantwortlich für die Abfüllung der Biere: „Es ist von größter Bedeutung, das perfekte Bier auch perfekt abzufüllen. Wir haben moderne Anlagen, das hat ebenfalls großen Anteil am Erfolg. Gerade bereiten wir den Ersatz unserer Füllanlage vor. Das ist für mich ein Highlight, weil hier wieder zahlreiche Weiterentwicklungen stattgefunden haben, um das Bier noch schonender abzufüllen und so auch den guten Geschmack über lange Zeit zu erhalten – und wir werden auch was die Etikettierung angeht mehr Möglichkeiten haben.“
(Quelle: Ustersbacher Brauerei)

Weitere Informationen:
www.ustersbacher.com

Titelbild: Bundesehrenpreis für den Vizemeister der deutschen Brauereien: In der Mitte Stephanie Schmid und Josef Geh (Inhaberfamilie der Ustersbacher Brauerei), flankiert von der Bayerischen Bierkönigin Johanna Seiler (li) und der Tettnanger Hopfenkönigin Teresa Locher (re), links 1. Braumeister Wolfgang Dahnke, rechts Werner Heiß und Wolff-Ullrich Hoppert (alle Ustersbacher). Foto: ©DLG