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Artikelbild: Carlsen Jiro Taniguchi Venedig SKAL.jpg

Jiro Taniguchi: „Venedig“ – ein neuer Zauber der Serenissima

Ein neuer Zauber Venedigs eröffnet sich in Jiro Taniguchis Graphic Novel sogar denen, die Venedig bereits kennen oder zu kennen glauben.

Mit dem ihm eigenen Blick für Details ebenso wie für die vielen atemberaubenden, in wunderbaren Farbe gehaltenen Ansichten der Serenissima nimmt der „Meister der stillen Manga“ Leser und Betrachter an die Hand und führt sie durch Kanäle und Gassen, Restaurants, Strände und vor abendliche schimmernde Prachtkulissen. Sogar die überdimensionierten Kreuzfahrtschiffe, die seit einiger Zeit mitten ins Herz der Stadt vorstoßen, strahlen noch eine gewisse Eleganz aus.

Die Story, die der japanische Manga-Künstler geschaffen hat, ist beschwingt, sentimental und hat natürlich mit Liebe zu tun: Ein Mann findet in der Schatulle seiner verstorbenen Mutter alte Ansichtskarten und Fotos einer Venedig-Reise und findet heraus, dass es sich um Bilder seiner Großeltern und seiner Mutter als Kind handelt. Auf ihren Spuren wandelt er in Venedig und erlebt eine ganz persönliche innere Entwicklung.


 

 

„Venedig“ ist die letzte Graphic Novel von Jiro Taniguchi (Foto links). Der Künstler ist am 11. Februar 2017 im Alter von 69 Jahren verstorben. In seinem Nachwort zu Venedig“ hatte er angekündigt, dass „in meinem Kopf schon der Gedanke an eine Fortsetzung aufkeimt“.
 

 


Jiro Taniguchi: Venedig, Graphic Novel, Broschur/Softcover, 144 Seiten, ab 14 Jahren, Euro 29.90, ISBN 978-3-551-74419-7, erschienen im Carlsen Verlag, Hamburg.


 

Weitere Informationen:
www.carlsen.de

2017-04-12

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