Aurèlien Massons: Paris Noir

Hamburg. – Paris, die Stadt der Lichter, Paris, die Stadt der Liebe … Nein, Paris ist die Stadt der dunklen Seite des Daseins, der Kriminalität, der kaputten Typen …

Zwölf namhafte Autorinnen und Autoren und talentierte Newcomer haben exklusiv zwölf Kurzgeschichten geschrieben, die in zwölf Quartiers spielen. Deren Namen sind Touristen durchaus bekannt wie Les Halles, die Gare du Nord, die Place de la Nation, Pigalle, Bastille und das Quartier Latin (das seinen Namen übrigens daher hat, weil im Mittelalter die Einwohner Latein gesprochen haben). Aber was dann passiert, möchte kein Tourist hautnah miterleben, sofern von „er-leben“ gesprochen werden darf.

Wie schreibt Herausgeber Aurélien Masson in seinem Vorwort: „Man bewohnt seine Stadt nicht, man erträumt sie. Ich möchte Sie einladen, mir in diesen Traum zu folgen.“ Man folgt gerne, ist aber sehr erleichtert, dass alles nur ein Traum ist (oder?!).

Kleiner Vorgeschmack gefällig, etwa auf „den Chinesen, der so entzückend von Chantal Pelletier dargestellt wird? Er dachte, er könne die berühmte französische Küche kosten … bis ihm klar wird, dass er selbst auf dem Speiseplan steht“ (O-Ton Masson).

Was das Buch natürlich für alle für Gäste reservierten Bücherregale durchaus attraktiv macht …

Aurelién Massons: Paris Noir. Storys, Paperback, ISBN 978 3 95988, erschienen im CulturBooks Verlag, Hamburg.  Im Frühjahr 2018 erscheinen in der Noir-Reihe „Berlin Noir“ und im Herbst 2018 „USA Noir“.
Autorin: Doris Losch

 

Weitere Informationen:
www.culturbooks.de

Titelbild: Paris Noir. culturbooks